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Zuletzt habe ich wirklich Pech bei der Auswahl meiner Bettlektüre. Während der „Nachtzug nach Lissabon“ ja ein totaler Reinfall war, bin ich wieder auf Krimis umgeschwenkt. Auf Empfehlung eines Kollegen habe ich es einmal mit dem norwegischen Autor Jo Nesbo versucht. Meine Wahl fiel auf den ersten Fall von Kommissar Harry Hole, „Der Fledermausmann“.

Es gab eigentlich keine Stelle in dem ganzen Buch, die mich gepackt hat. Die Komposition mit den Elementen „ich erkläre euch die welt, „ich bin zwar total schwierig aber verliebt“, „ich erinnere mich an früher“ und „ich bin trotz gelegentlicher zweifel ein verdammt guter kriminalist“ kennt man aus vielen anderen Büchern und gehört für die Lektoren dieser Welt wohl zu einem guten Skript. Mich allerdings kann dieses Buch nicht überzeugen.

Ich finde es allein schon schwierig, wenn mir ein Norweger die Kultur der Aboriginees näher bringen möchte. Klar, der Autor war einmal im Australien und war von Land und Leuten fasziniert. Er hat sich in die Geschichte des Kontinents vertieft und fand es ganz Klasse, das ganze im Rahmen eines Krimis zu verarbeiten. Mich macht das leider nicht an – aber das scheint ja eine Einzelmeinung zu sein, schließlich haben wir es mit einem Bestseller-Autor zu tun.

Nesbo schreibt einen Krimi mit Thriller-Details. Dazu gehören die grausamen Morde und die Geschichte, dass Hole jene Frau, die er liebt als Köder auslegt. An einigen Stellen finde ich das Buch zu amerikanisch. Dazu trägt vor allem die Darstellung der Beziehung von Harry und seinem australischen Kollegen Andrew bei. Auch das macht mich nicht so an. Ein skandinavischer Autor darf ruhig ein skandinavischer Autor sein.

Einzig am Schluss nimmt die Geschichte Fahrt auf. Wenig gelungen ist aus heutiger Sicht – das Buch ist vor 12 Jahren erstmals erschienen – die Beschreibung wie man ein Handy ortet. Das Thema ist heute irgendwie durch und kann leider nicht mehr faszinieren.

Das Buch „Der Fledermausmann“ erhält von mir 4 von 10 Punkten. Zum Nesbo-Fan bin ich nicht geworden und werde wohl auch kein weiteres Buch von ihm lesen.

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